Wiesenvogelschutz am Niederrhein

Mitte Mai ist eine größere Spende an das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. geflossen.
Mit dieser Spende werden Wiesenvögel unterstützt, die in unseren aufgeräumten industrialisierten landwirtschaftlichen Nutzflächen kaum mehr geeignete Bruthabitate vorfinden. Diese Vögel, speziell Feldlerche, Kiebitz, Schwarz- und Braunkehlchen sowie Rotschenkel, Uferschnepfe und Brachvogel benötigen als Lebensraum eigentlich naturbelassene Wiesenflächen.

In einem ersten Schritt wurde eine Kartierungshilfe angeschafft. Es handelt sich um ein Spektiv mit Entfernungsmesser, welches die Feldarbeit, insbesondere das Erkennen der Kiebitznester am Boden, erleichtert. Die entdeckten Gelege werden mit Bambusstäben markiert, um so den Landwirt auf das Nest aufmerksam zu machen und von der Bewirtschaftung zu verschonen. So wird der Bruterfolg des Kiebitzes deutlich erhöht.

Weitere Informationenauf finden Sie auf der Seite des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve e.V.

Im nächsten Schritt sind weitere Schutzmaßnahmen geplant, die in 2019 greifen und dann hier veröffentlicht werden.


Initiative Photographers Against Wildlife Crime™

Die Aufwind gGmbH hat die Initiative Photographers Against Wildlife Crime™ finanziell unterstützt. Die von Britta Jaschinski und Keith Wilson gegründete Organisation hat ein Buch veröffentlich, mit dem auf die Missstände aufmerksam gemacht wird, die weltweit mit dem Handel von Produkten von meist illegal getöteten Tieren bestehen.

Zur Aufklärung ist unbedingt auch eine Fassung für die Verbreitung in China wichtig, weil dort einer der Hauptmärkte für Tierprodukte von bedrohten Arten wie Elefanten, Nashörnern, Tigern und Schuppentieren u. v. a. besteht.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.photographersagainstwildlifecrime.com

Hier die Reaktion von Britta Jaschinski

„AUFWIND (translated UPWIND)
Photographers Against Wildlife Crime™ are proud to receive a generous donation from AUFWIND – For Nature Protection.
This contribution will make a difference! It will help the distribution of our all important book in China. We are most grateful!

AUFWIND was founded in 2015 by award winning photographer Klaus Tamm, to support initiatives that protect endangered species and preserve wild spaces. In the past two years AUFWIND has made a valuable contribution towards conservation. By simply purchasing Klaus Tamm’s stunning photographs, you will be supporting
his organisation’s environmental protection initiatives. Donations are also welcome.
„We are not only responsible for what we do, but also for what we don’t do.’ (Voltaire)“


Internationales Projekt: „Remembering Elephants“

img_0064

„Wenn heute nichts gegen den illegalen Handel mit Elfenbein unternommen wird, sind die Elefanten in 20 Jahren ausgestorben und man wird sie nur noch aus der Erinnerung kennen. Die Tatsache, dass bereits die nächste Generation diese wunderbaren Geschöpfe nicht mehr in freier Wildbahn vorfinden wird, zeigt, wie dringend Handlungsbedarf besteht.“, so Klaus Tamm.

Die Aufwind gGmbH unterstützt die Born Free Foundation und das Projekt „Remembering Elephants“ mit 10.000 Euro.

Margot Raggett (Gründerin der Initiative „Remembering Elephants“):
„We are absolutely thrilled to announce that we have received a staggering donation today to Remembering Elephants of 10,000€ by the photographer Klaus Tamm’s non-profit organisation AUFWIND. Klaus is hugely committed to supporting conservation projects and this donation is part of that commitment. He was moved to make the donation after hearing our editor Kheith Wilson speak about the Remembering Elephants project at the recent GDT Festival. (…)
And please join us in thanking Klaus for this amazing and generous donation!“

www.rememberingelephants.com


Ein erstes Projekt konnte bereits realisiert werden: Obstbaumpflege für den Steinkauz

Über einen Zeitraum von drei Jahren finanziert die Aufwind für Naturschutz gGmbH die professionelle Baumpflege von ca. 120 alten Obstbäumen in der Region Wuppertal/Wülfrath. Das Ziel hierbei ist, die Bäume zu erhalten, um die Lebensbedingungen für den extrem bedrohten Steinkauz zu bewahren. Dieser brütet in den Hohlräumen alter Obstbäume und Kopfweiden. Die Pflege der Bäume ist zeitintensiv und muss regelmäßig von Fachleuten durchgeführt werden. Mit Hilfe dieser Maßnahmen ist nun der Lebensraum für den Steinkauz für die nächsten 30 Jahre gesichert.

Zeitungsbericht Westdeutsche Zeitung vom 22. Februar 2016

wz_22022016

Bericht WDR Webseite 20. April 2016

Link

Bilddokumentation


 

Mein herzlicher Dank geht an die Käufer meiner Fotografien und meines Buchs „Grenzgänger“, sowie an die Veranstalter meiner Vorträge.

 

 

Es geht weiter- die nächsten Maßnahmen sind in Planung.